Rezension - Gute Geister von Kathryn Stockett

btb Verlag
aus dem Amerikanischen von Cornelia Holfelder-von der Tann
608 Seiten  
ISBN: 978-3-442-75240-9
erschienen am 28. März 2011
















Inhalt


Kathryn Stockett erzählt in „Gute Geister“ die Geschichte von der jungen, weißen Skeeter und den beiden schwarzen Dienstmädchen Aibileen und Minny. Die Handlung spielt in den 60er Jahren in Jackson, Mississippi.  Skeeter, hat gerade ihr Studium beendet und ist jetzt auf der Suche nach einem Job. Sie ist nicht der Typ Frau, der sich gleich einen reichen Mann sucht, Kinder bekommt und hauptberuflich soziale Kontakte in diversen Frauen-Clubs pflegt. Skeeter ist anders, zum Leidwesen ihrer Mutter. Sie möchte etwas im Leben erreichen, selbstständig sein und am liebsten würde sie Artikel für eine Zeitung  schreiben. Sie schafft es bei einer regionalen Zeitung eine Kolumne zum Thema Putztipps zu übernehmen. Kurze Zeit später bekommt sie eine große Chance aus New York. Elaine Stein, eine Verlegerin, fordert Skeeter auf über das zu schreiben, was sie wirklich bewegt. Nach kurzem Zögern beginnt Skeeter genau das zu tun. Sie beginnt ein Buch über die Erfahrungen der Dienstmädchen  aus Jackson zu schreiben und holt sich dazu die Mädchen mit ins Boot. Ihr Vorhaben ist allerdings gefährlich. Rassentrennung ist zu dieser Zeit Gesetz in den USA und ein zu enger Kontakt zwischen Schwarzen und Weißen nicht gewünscht. Skeeter wird von ihren Freundinnen immer mehr ausgeschlossen, weil sie ihre Einstellung nicht nachvollziehen können oder dürfen, doch sie gibt nicht auf.

Meinung


Am Anfang war es schwer für mich in die Handlung einzusteigen. Die Geschichte wird aus der Sicht von drei Personen erzählt: Skeeter, Aibleen und Minny. Besonders die Teile von Aibileen und Minny waren am Anfang gewöhnungsbedürftig, da hier in „Umgangssprache“ geschrieben wird. Allerdings habe ich mich sehr schnell daran gewöhnt und konnte dann mit lesen gar nicht mehr aufhören. Kathryn Stockett schafft es eine ernste Geschichte zu erzählen ohne dass es langweilig wird, oder dass es an lustigen Momenten fehlt. Natürlich muss einem bewusst sein, dass es sich hier um einen Roman handelt und nicht um ein Geschichtsbuch, dass 100%ig auf Fakten beruht. Doch trotzdem bekommt man ein Gefühl für die Missstände, die mit der Rassentrennung einhergingen.

Fazit


Ein tolles Buch, eine tolle Story, eine tolle Autorin. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen und würde gerne selbst noch mehr von Kathryn Stockett lesen.


Hier bekommt ihr alle Infos und könnt das Buch auch gleich bestellen:
http://www.randomhouse.de/Buch/Gute-Geister-Roman/Kathryn-Stockett/e289537.rhd








CONVERSATION

1 Kommentare:

  1. Hallo,
    ich hab "The Help" auch vor kurzem gelesen und kann es nur weiterempfehlen, sehr authentisch geschrieben, stimme mit der Rezension völlig überein. Dazu gibt es auch eine Verfilmung, die - wie so oft - dem Buch nicht ganz das Wasser reichen kann, aber die Charaktere sind teilweise sehr gut getroffen :)
    Lg

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