Sommer im Herzen von Mary Kay Andrews

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Sommer im Herzen von Mary Kay Andrews, fischerverlage, Aus dem Amerikanischen von Andrea Fischer, 640 Seiten, ISBN 978-3-10-402911-5, www.fischerverlage.de


Inhalt


Die Lifestyle-Bloggerin Grace erwischt ihren Ehemann Ben mit ihrer Assistentin in eindeutiger Pose. Aus Rache versenkt sie das teure Auto ihres Mannes im Pool. Übergangsweise zieht sie zu ihrer Mutter und reicht direkt die Scheidung ein. Leider hat sie auch hier kein Glück und gerät an einen schwierigen Richter, der sie erst einmal zu einer Scheidungstherapie verdonnert. Was sie hier erlebt, verändert ihr Leben.

Meinung


Als bekennender Mary Kay Andrews-Fan war "Sommer im Herzen" natürlich ein Must-have für mich. Auch wenn ich sagen muss, dass mir die Vorgänger-Bücher ein bisschen besser gefallen haben, wurde ich von "Sommer im Herzen" nicht enttäuscht. Gleich zu Beginn wird der Leser mit einer unterhaltsamen, aber dennoch tragischen Trennung konfrontiert. Im gleichen Stil geht es weiter. Ich habe mich richtig mitgeärgert über den frauenfeindlichen Richter Stackpole, mich aber auch gefreut, als Grace beschließt das kleine Häuschen zu renovieren und ihr ganzes Herzblut in die Aktion steckt. Genau durch diese locker leichte Art, mit der die Geschichte erzählt wird und durch die man mit den Charakteren mitfiebert, machen das Buch zu einer super Sommerlektüre. Der Inhalt überzeugt vor allem durch Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat und beschränkt sich somit nicht nur auf eine schon oft gelesene Liebesgeschichte.
Kleine Abstriche mache ich bei der Beziehung zwischen Grace und Wyatt. Beide leben in Scheidung und haben sich erst vor kurzem von ihren Partnern getrennt und trotzdem lassen sie sich sehr schnell auf eine neue Beziehung ein. Irgendwie scheint mir das alles ein bisschen überstürzt, gerade mit dem Hintergrund, dass sie bis vor kurzem noch mit einem anderen Partner gücklich waren und beide zunächst beteuern, dass sie der Verlust schmerzt.
Das Cover ist super schön und fügt sich toll in die Reihe der Vorgänger-Romane ein.

Fazit

Mary Kay Andrews: immer wieder schön!

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