Die letzten Tage von Rabbit Hayes


von Anna McPartlin, Verlag: rororo, erschinen am 20.03.2015, 464 Seiten, ISBN:  978-3-499-26922-6, www.rowohlt.de

Rabbit ist Mutter, Tochter, Schwester, Freundin und sie hat nur noch neun Tage zu leben. Nachdem sie den Krebs schon einmal besiegt hatte, kam er zurück und jetzt lässt er sie nicht mehr los. Es bleiben ihr nur noch wenig Zeit, um alles zu erledigen, was noch erledigt werden muss und um sich zu verabschieden. Vom Sterbebett aus hilft sie ihrem Bruder wieder zur Familie zu finden, unterstützt ihre Schwester im Familiechaos mit vier pubertierenden Söhnen und versucht für ihre Tochter Juliet so viel Normalität wie mögich zu bewahren. 

Die Geschichte um Rabbit Hayes ist herzzerreißend, schrecklich, schön und romantisch zugleich. Anna McPartlin lässt abwechselnd jeden Charakter die Geschichte aus seiner Perspektive erzählen. Damit bekommt man als Leser einen wunderbaren Einblick in das Leben und die Seele eines jeden einzelnen. Außerdem erfährt man in Rückblenden viel über Rabbits Vergangenheit, die sie und ihre Familie sehr geprägt hat. Der Kampf mit dem Krebs, die Schmerzen die Rabbit aushalten muss und die Verzweiflung, die die Familie immer wieder überfällt, werden von Anna McPartlin beschrieben und keineswegs beschönigt. Und doch ist das Buch voller Hoffnung und Liebe. Die Familie rückt zusammen und stärkt sich gegenseitig. 
Selten hat mich ein Buch so berührt, mich zum Weinen und zum Lächeln gebracht wie "Die letzten Tage von Rabbit Hayes".

Alle Däumchen hoch für ein wunderbares Buch.





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