Der Sommer der Sternschnuppen von Mary Simses

Der Sommer der Sternschnuppen von Mary Simses, Verlag: blanvalet, Seiten: 448, ISBN: 978-3-7341-0253-0, www.randomhouse.de



Inhalt

Wenn einen das Pech verfolgt, dann richtig. Grace Hammond geht es gerade so. Sie hat ihren Job verloren, ihre Beziehung ist in die Brüche gegangen und dann muss sie auch noch aus ihrer Wohnung in New York ausziehen. Sie beschließt für eine Weile zu ihren Eltern nach Dorset zu gehen. Hier hat sie ein Dach über dem Kopf, kann etwas zur Ruhe kommen und außerdem wird es auch mal wieder Zeit für einen Besuch in ihrer Heimat. Doch die Hoffnung in Dorset Zeit für sich zu finden, um ihre Gefühle zu sortieren und über ihre Zukunft nachzudenken, wird schnell zerschlagen. Grace wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Ein schwerer Verlust aus ihrer Jugend lässt sie und ihre Familie einfach nicht los. Und um die Gefühlsachterbahn perfekt zu machen, taucht auch noch ihr Jungendschwarm wieder in der Stadt auf.

Meinung

Letztes Jahr hatte ich bereits „Der Sommer der Blaubeeren“ von Mary Simses gelesen. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn die Story nicht unbedingt neu war. Als ich mir „Der Sommer der Sternschnuppen“ gekauft habe, habe ich wieder eine romantische, kurzweilige Geschichte erwartet.
Doch leider hat mich das Buch diesmal nicht richtig abgeholt. Wieder war der Schreibstil der Autorin angenehm zu lesen und ich bin flüssig vorangekommen. Doch leider ist mir die Geschichte ein bisschen zu sehr ins märchenhafte abgerutscht. Grace meint in den berühmten Regisseur verliebt zu sein, gleichzeitig buhlt ein berühmter, wunderschöner und heißbegehrter Schauspieler um ihre Gunst. Doch was ist mit dem Besitzer des Fahrradladens? Er ist zwar weder berühmt, noch besonders reich, aber zählen bei der Liebe nicht in Wahrheit die inneren Werte?
In einem zweiten Handlungsstrang geht es um Grace‘ Schwester, die früh verstorben ist. Die Familie hat diesen Verlust nie ganz überwunden und auch wenig darüber gesprochen. Für Grace war ihre tote Schwester ein Leben lang präsent. Sie hat sich immer mit ihr verglichen und wollte ihren Eltern eine gute Tochter sein. In diesem Sommer kommt es das erste Mal zu einer Aussprache zwischen Grace und ihren Eltern. Sie sprechen über die Vorfälle von damals und beginnen endlich den schrecklichen Verlust du verarbeiten. Dieser Teil der Geschichte hat mir gut gefallen. Für mich hat dieses „Familiendrama“ viel mehr Potenzial als die Liebesgeschichte.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist auffällig, freundlich und bunt. Es macht richtig Lust auf das Buch.

Fazit

Hier gehen nicht alle Däumchen hoch. Für mich kein must-have.


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