Irgendwo im Glück von Anna McPartlin


Inhalt

Maisie Bean musste in ihrem Leben schon viel kämpfen. Nach einem langen Leidensweg hat sie es geschafft sich von ihrem gewalttätigen Ehemann zu trennen und ein neues Leben zu beginnen. Jetzt kümmert sie sich liebevoll um ihre an Demenz erkrankte Mutter und gibt täglich ihr Bestes für ihre Kinder Jeremy und Valerie. Das Glück scheint (fast) perfekt als dann auch noch ein neuer Mann in Maisies Leben tritt und sich um sie bemüht. Doch dann wird ihr Leben von einem Tag auf den anderen aus den Fugen gerissen. Ihr geliebter Sohn Jeremy ist zusammen mit seinem besten Freund spurlos verschwunden.

Meinung

Irgendwo im Glück ist mein zweites Buch von Anna McPartlin und wieder hat es mich völlig in seinen Bann gezogen und sehr bewegt.

Am besten gefällt mir der Charakter Maisie Bean. Sie ist eine beeindruckende Frau, die sich scheinbar von nichts unterkriegen lässt. Sie kämpft für ihre Familie und ihre Kinder und kümmert sich wie selbstverständlich um ihre Mutter, obwohl das nicht immer leicht ist.

Schade finde ich, dass Maisies Kinder den neuen Mann im Leben ihrer Mutter nur schwer akzeptieren können. Ich verstehe, dass gerade Jeremy mit seinem leiblichen Vater sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat, aber auch ihm müsste daran gelegen sein, dass seine Mutter wieder glücklich ist und ein ganz normales Leben führen kann.

Toll und spannend finde ich Jeremys Geschichte. Er befindet sich in einer schwierigen Lebensphase und man erfährt nur nach und nach, womit seine Probleme zusammenhängen. Man fiebert mit ihm mit, drückt ihm die Daumen, möchte ihn manchmal schütteln und zur Besinnung bringen.

Anna McPartlin hat es geschafft mich zum Lachen, zum Weinen und zum Schmunzeln zu bringen. Sie erzählt eine sehr emotionale Geschichte, die so spannend ist, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Das Cover passt in die Reihe der McPartlin-Bücher, passt für mich aber nicht wirklich zur Geschichte.

Fazit

Alle Däumchen hoch für ein wunderbares Buch!

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